Verlauf

Hier findet man die einzelnen Stationen des Weißiger Klitscherweges.


Tafel 2

Deubener Weg

1.Projekt der Siedlungsgesellschaft
Die beiden Gemeinden Ober- und Unterweißig erhielten 1920 durch den Beitritt zum Gemeindetag mehr Entwicklungsmöglichkeiten. Die Siedlungsgesellschaft Dresden-Stadt und Dresden-Land hatte 1922 in Oberweißig mit dem Bau von Wohnungen an der Deubener Straße begonnen.

Mit den Siedlern wurde ein Heimstättenvertrag zum Bau von zwei Doppelhäusern an der Hauptstraße und sechs am Deubener Weg abgeschlossen.

Die Heimstätter waren verpflichtet, für ein einheitliches Aussehen der Gebäude zu sorgen. Für die Finanzierung des Straßen- und Schleusenausbaus musste jeder Siedler 1/8 der Kosten tragen.


Tafel 3

Wasserbehälter / Gemeindeamt

Trinkwasserbehälter für Weißig
Der Wasserbehälter stammt aus dem Jahr 1894. Hier konnte das, mit Hilfe eines Windrades geförderte, Wasser für die Versorgung der Gemeinde Unterweißig gespeichert werden. Die Anlage steht an der Grenze zur Gemeinde Oberweißig und wurde vom Amts-Röhrenmeister aus Tharandt erbaut.

Das Haus links vom Trinkwasserbehälter diente dem Bauunternehmer Burkhard vorerst als Wohnhaus. Am 8.11.1919 kaufte die Gemeinde Weißig das Haus in der Ortslage 25 c und richtete eine Verwaltung ein. Die Vereinigung der Gemeinden Unterweißig und Weißig wurde noch am 1. Juli 1919 in den Wohnstuben der Ortsvorsteher beraten. Im Frühjahr 1921 zog die neue Gemeinde ein.

1974 wurde Weißig nach Freital eingemeindet und ist seitdem
ein Stadtteil mit einem Ortschaftsrat. 1979 wurde das ehemalige Rathaus zur Stätte des gesellschaftlichen Lebens.


Tafel 4

Turnhalle

Junge Leute gründen Turnverein

1861 gründen in Weißig eine Hand voll junger Leute einen Turnverein. Erste Zeichnungen für einen Turnhallenbau entstehen bereits 1898, können aber wegen des 1. Weltkrieges und der darauffolgenden Inflation nicht realisiert werden.

Erst im Juli 1925 gelingt es durch Warenlotterien, eine Spareinrichtung und den Verkauf von Bausteinen, die notwendigen finanziellen Mittel für den Bau aufzubringen. Die Einweihung der Turnhalle findet vom 7. bis 9. Juni 1929 statt.


Tafel 5

Vereinshaus

In Weißig wird das erste Haus für die Jugend gebaut

Mit einem ersten Spatenstich begann im November 1997 der Bau eines Jugendclubs in Weißig. Die Initiative ging von den Jugendlichen selbst aus. Es war übrigens der erste Neubau für einen Freitaler Jugendclub. Die Einweihung des Gebäudes erfolgte zwei Jahre später im September 1999.

Aufgrund der veränderten Altersstruktur und dem zunehmenden Mangel an Mitstreitern ging der Jugendclub Weißig e.V. im Jahr 2011 in den Weißig 2011 e.V. über. Die Gründungsmitglieder des Weißig 2011 e.V. waren Ende 2011 unter Regie von Eyk Klügel angetreten, um aus dem einstigen Jugendclub eine Art Mehrgenerationshaus mit Angeboten für alle Altersklassen zu machen.


Tafel 6

Gasthof Unterweißig

Im „Gasthof Wettingrund“ ließ sich ausgiebig feiern

Das als Reiheschank bezeichnete Recht zum Ausschank von Bier wurde erstmals 1839 von der Gemeinde an einen Pächter in Unterweißig Nr. 39 für 90 Taler Pacht vergeben. 1848 übernahm der
Fleischermeister Gottlieb Günther dieses Schankrecht und ließ im gleichen Jahr einen neuen Saal bauen.

Es folgten mehrere Pächter bis ein Blitz im Juni 1901 den Gasthof des damaligen Wirtes Wilhelm Jost traf und das Gebäude vollständig niederbrannte. Später kaufte Paul Müller den „Gasthof Unterweissig“, der später unter „Gasthof Wettingrund“ firmierte und sehr bekannt war für seine großen Gasträume, Vereinszimmer, den 300 Personen
fassenden Saal und den schattigen Kastaniengarten, in dem die Gäste bei Kaffee und Kuchen, leckerem Essen und Trinken gut und preiswert einkehren konnten.

Nach 1945 wurde der Gasthof als HO-Gaststätte „Kulturhaus Weißig“ betrieben. Der Saal wurde nun auch für Veranstaltungen vom Jugendclub genutzt. 1989 wurde der Gaststättenbetrieb eingestellt.


Tafel 7

Schule


Tafel 8

Konsumverein


Tafel 9
Wohnsiedlung Hauptstrasse


Tafel 10


Tafel 11


Tafel 12


Tafel 13


Tafel 14

Jahndenkmal Weißig

Jahndenkmal Weißig

Friedrich Ludwig Jahn wurde am 11. August 1778 in Lanz in der Prignitz geboren. Er war Pädagoge, konservativer Politiker und ist bis heute als „Turnvater Jahn“ bekannt.

In Anwesenheit von Jahn wurde am 3. April 1848 der Deutsche Turnerbund (DTB) gegründet. Der Bund trat für die Einheit des deutschen Volkes, den Brudersinn und die körperliche und geistige Kraft des Volkes ein.

In der DDR agierte von 1948 bis 1957 der Deutsche Sportausschuss, die Dachorganisation des Sports in der Sowjetischen Besatzungszone.
Als Nachfolgeorganisation wurde der DTSB am April 1957 gegründet. Am 15.12 1989 erfolgte die Aufnahme der fünf neuen Bundesländer in
den Deutschen Sportbund.


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Tafel 16


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Tafel 18
Sportplatz


Tafel 19
Kaffee Johanngeorgenstadt

Tafel 20
Wäschemangel

Tafel 21

Tafel 22
Buschfeld

Tafel 23
Segelflugplatz

Tafel 24

Tafel 25
Gaststätte Bergkeller

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Tafel 29
Königliche Schäferei

Tafel 30
Baumschule Grafe

Tafel 31
Vorwerk Weißig

Tafel 32
Alter Dorfkern Oberweißig


Tafel 33
Feuerwehrhaus

Feuerwehrhaus

Im Weißig kam es immer wieder zu dramatischen Hausbränden.
Zur Erhöhung des örtlichen Brandschutzes wurde im 18. Jh. ein Feuerlöschtrupp für Ober- und Unterweißig gegründet. Dazu schaffte man eine Handdruckspritze an. Das Depot war das kleine Häuschen hier am oberen Teich.

Anfang des 19. Jh. kauften die Ortsherren das erste motorgetriebene Feuerwehrfahrzeug vom Typ Luneville. Es handelte sich dabei um ein rechtsgesteuertes offenes Löschfahrzeug mit Sitzbänken für die Kameraden. Aufgrund seiner Größe reichte das bisherige Spritzenhaus im Oberdorf nicht mehr aus. Die Gemeinde erklärte das bis dahin vom Sportverein genutzte Depotgebäude neben der Turnhalle zum neuen Stellplatz.

Der damalige Bürgermeister Walter Ryssel organisiert aus dem NVA-Bestand einen allradbetriebenen Garant 30. Dieses wurde für den Feuerwehrdienst umgerüstet und war von 1956 bis 1981 im Dienst.
1981 erfolgte die Auflösung der Weißiger Wehr. 33 Kameraden und 22 Kameradinnen hatten sich bis dahin im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes im Ort verdient gemacht.


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Tafel 40

Tafel 41
Wohnstallhaus

Tafel 42
Bauernhof Kippe

Tafel 43
Bauernhof Winkler

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